Helferanlass auf dem Ballenberg

Samstag, 17. Mai 2025

Zwei Fliegen auf einen Schlag! Da die Pilzausstellung und die Delegiertenversammlung VSVP nur wenige Monate auseinanderlagen, wurden die Personalfeste zusammengelegt.

1978 öffnete das Freilichtmuseum Ballenberg seine Tore. 16 Museumsobjekte wurden damals präsentiert. Heute sind über 100 historische Gebäude aus allen Landesteilen auf dem Museumsgelände zugänglich. Ueli Kehrli und Ruedi Gafner führten uns in zwei Gruppen durch das Freilichtmuseum Ballenberg. So hatten die 47 Teilnehmenden Gelegenheit hinter die Kulissen zu blicken und Insiderinfos zu erhalten.

Begrüssung durch Ueli Kehrli, hinten links Fabrikantenvilla von Hans Schafroth, Burgdorf. Die Fabrikantenvilla war das 1. Haus auf dem Ballenberg.
Die Gruppe Ruedi unterwegs im Tessin, während die andere Gruppe im Jura unterwegs war.
Bauernhaus La Chaux-de-Fonds. Auch dieses Haus wurde Stein für Stein abgebaut, alle Teile nummeriert und auf dem Ballenberg wieder aufgebaut. In der Regel betragen die Kosten für den Ab- und Wiederaufbau ca. CHF 2 Mio.!
Könnte in Zukunft wieder wichtig werden: Regenwasser wird in einer Zysterne gesammelt und dient der Bewässerung und Wasserversorgung.
Ob mit Biberschwanzziegel oder mit Stroh (Haus Mitte hinten)- die verschiedenen Dachdeckertechniken bieten einen interessanten Einblick in die Bauweise der Dächer.

Die Häuser waren spartanisch eingerichtet und boten kaum Komfort.

     

Eines der Ziele im Freilichtmuseum Ballenberg sind alte Handwerke auszuüben und so den Besuchern einen Einblick in vergangene Techniken zu geben. Sei es die Arbeit an der Esse, das Sägen von Holz mit Wasserantrieb, das Brennen von Dachziegeln, usw., usw.

Brennofen mit Ziegelsteinen.
Mit Wasserkraft angetriebene Sägerei.

Mit einer Kegelbahn aus dem 19. Jahrhundert waren die Spielernaturen herausgefordert. Da die Spielbahn bombiert war, schaffte niemand „ALLE NEUNE“.

    

Ein grosser Kräutergarten gibt Auskunft über Kräuter und deren Verwendungszweck.

    

Nach dem spannenden Rundgang konnte im Bären bei einem feinen Essen Hunger und Durst gestillt werden.

Frisch gestärkt gings auf individuelle Entdeckungsreise im Freilichtmuseum. Die Vielfalt ist riesig und vieles haben wir noch nicht gesehen. Ueli Kehrli und Ruedi Gafner ein grosses Merci vielmal für die Führungen! Ihr habt uns gluschtig gemacht und wir kommen wieder!